ZDF + BDF = HDF  
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Auch der neue Name "Hauptverband Deutscher Filmtheater" - in frühen Entwürfen war noch bescheidener vom "Verband Deutscher Filmtheater" die Rede gewesen - brachte dessen Charakter als Dachverband zum Ausdruck. Für je 50 Theater saß ein Delegierter in der damit

  auf mehr als neunzig Personen vergrößerten Mitgliederversammlung, und Stimmrechte waren nicht mehr übertragbar. Dennoch erlaubte die neue Satzung eine rationellere Verbandsarbeit. Die Mitgliederversammlung sollte nur noch einmal im Jahr zusammentreten und ein zweiköpfiges Präsidium wählen, der Beirat sollte in der Regel viermal zusammentreffen. Für den BDF war die Fusion vor allem an zwei Bedingungen geknüpft: an eine kompromisslos harte Haltung in der Frage des Filmförderungsgesetzes - was eine entsprechende Härte der SPIO gegenüber einschloss - und an das Ausscheiden des ZDF-Geschäftsführers Wolfgang Fischer aus seinem Anstellungsverhältnis. Fischer hatte in der Krise des Vorjahrs dem ZDF und seinem Präsidium, nicht aber der Opposition unter dem Präsidenten Dr. Engelbrecht die Treue gehalten, weswegen der BDF keine Basis für eine Zusammenarbeit mit ihm sah.  

 

 

       

 

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