Filmförderung  
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Das Filmförderungsgesetz blieb in den siebziger Jahren das zentrale Thema für den Dachverband der bundesdeutschen Filmtheaterwirtschaft. Obwohl das Gesetz in diesem Jahrzehnt drei Novellen erlebte, war es für den HDF sehr schwierig, gegen die Interessen der Verfechter des Neuen Deutschen Films, gegen die Interessen der Bundesregierung und die der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten seine zwei entscheidenden Forderungen durchzusetzen: aus Sicht der unverändert maladen Kinobranche hatte das

  Filmförderungsgesetz des Bundes - im Einklang mit dem Grundgesetz - vornehmlich Wirtschaftsförderung und nicht Kulturförderung zu leisten, und der nach wie vor schärfste Konkurrent der Filmtheater, das Fernsehen, sollte sich mit festen Beitragssätzen an den Zahlungen an die Filmförderungsanstalt beteiligen. Immerhin drei Präsidenten des HDF rieben sich in den siebziger Jahren an der Aufgabe auf, eine nachhaltige Verbesserung des Filmförderungsgesetzes für die Filmtheaterbranche zu erzielen.  

 

 

       

 

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