Arbeitsfelder  
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Als Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit und um die Wertschätzung der Filmtheaterbesitzer für den prädikatisierten Kurzfilm zu demonstrieren, hatte der HDF noch 1969 damit begonnen, jährlich an mehrere Filme einen Kurzfilmpreis zu vergeben, der eine Förderung durch die FFA zur Folge hatte und zwanzig Jahre lang beibehalten wurde.

Eine weitere, wohl wichtigere Tradition, die der HDF im März 1971 in Baden-Baden begründete, stellten seine Filmtheater-Seminare dar, die Hunderten von Interessenten aus der Branche fortan jährlich neue Entwicklungen näherbrachten. Ob es um bauliche Gestaltung und den Umbau von Kinos ging oder um aktuelle Kinotechnik, um das Zusatzgeschäft durch Warenverkauf oder um arbeitsrechtliche Fragen, immer konnte der HDF auch seine eigene Fachkompetenz einbringen.

 


Werbung für ein Endlosfilmschleifensystem auf dem Titel von Film-Echo/Filmwoche, 1978

 

 

 

           
  Werbung für eine vollautomatische Vorführanlage, 1978
Werbung für eine vollautomatische Vorführanlage, 1978
 

Die Arbeit seiner Technischen Kommission geriet zwar selten ins Scheinwerferlicht, hatte aber - etwa in Form von Mitarbeit an DIN-Bestimmungen, an Vorschriften für Versammlungsstätten oder bei der Fortentwicklung der Kinotechnik - Auswirkungen für die gesamte Filmtheaterbranche.

Seit seiner Gründung war der Dachverband der bundesdeutschen Filmtheaterwirtschaft auch Tarifpartner der gewerkschaftlichen Arbeitnehmervertretungen. Im Laufe der Jahre gelang es, die Tarifbestimmungen, die meist jährlich überarbeitet wurden, bundesweit zu vereinheitlichen, und die Arbeit der Tarifkommission des HDF prägte das Lohngefüge in nahezu allen Filmtheaterbetrieben.

   
           
           
           
       

 

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