Der SPIO-Entwurf  
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Da nach dem Auslaufen der zweiten FFG-Novelle zum 1. Januar 1979 ein neues Filmförderungsgesetz in Kraft treten musste, war das Jahr 1978 von der Diskussion um die Neufassung beherrscht. Noch im Dezember 1977 hatte die SPIO eine Denkschrift mit detailliertem Gesetzestext vorgelegt und gefordert, in einer Neufassung des FFG müsse der "Publikumsfilm" und nicht mehr der "Gremienfilm" betont werden - rein deutsche Produktionen hatten inzwischen nur noch einen Marktanteil von fünf Prozent, weitere sechs Prozent entfielen auf minoritäre Co-Produktionen.

  Als Anfang Februar 1978 in der Entwurfsfassung des Gesetzes kaum einer der Grundgedanken des SPIO-Entwurfs, an dem der HDF wesentlich mitgewirkt hatte, auftauchte, gab Klaus Scepanik als damaliger Sprecher der SPIO deren Enttäuschung bei einem Hearing im Bundeswirtschaftsministerium und auf einer Verwaltungsratssitzung der FFA Ausdruck. Eine weitere öffentliche SPIO-Erklärung unterstrich Anfang April 1978 die "unabdingbaren Grundforderungen" der SPIO: Fest- statt Prozentual-Abgabe, Fernseh-Abgabe und Herstellung marktgerechter Filme.  

 

 

           
 
Volker Schlöndorff bei den Dreharbeiten zu "Die Blechtrommel"
Volker Schlöndorff bei den Dreharbeiten zu "Die Blechtrommel", BRD/F 1978
   
       

 

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