Kein reibungsloser Wiedereintritt  
weiter nächste Seite weiter nächste Seite weiter
 

1983 traten die Verhandlungen mit der Riech´schen Wirtschaftsvereinigung um einen Wiedereintritt in die entscheidende Phase. Riech hatte erkennen müssen, dass seine wenig profilierte Vereinigung nicht als eine dem HDF gleichwertige Vertretung von Filmtheatern wahrgenommen wurde: unter anderem war die GEMA nicht bereit gewesen, Mitgliederkinos der Wirtschaftsvereingung dieselben Tantiemevergünstigungen einzuräumen, wie sie sie seit langem jenen Filmtheatern gewährte, die durch den HDF vertreten wurden. In einer außerordentlichen Versammlung des Hauptverbands am 7. Dezember 1983 mussten die Mitglieder über den Antrag

   

 

 


Speiseeiswerbung auf dem Titel von Film-Echo/ Filmwoche, 1980
           
 

Generische Kinowerbung
  der Wirtschaftsvereinigung entscheiden, als geschlossener Verband in den HDF aufgenommen zu werden. 25 Prozent der durchschnittlichen Gesamtbeiträge jedes Theaters wollte die Wirtschaftsvereinigung für ihre eigene Verbandsarbeit behalten, 75 Prozent sollten an den HDF fließen, mit der Auflage "filmpolitischer" Verwendung. Die Landesverbände Bayern und Saarland stimmten gegen die Aufnahme, aber mit den Stimmen der übrigen Mitgliedsverbände ergab sich die nötige Drei-Viertel-Mehrheit. Der Münchener Steffen Kuchenreuther, in dessen Augen die Mitgliedschaft eines autoritär und undemokratisch geführten Verbands einen gefährlichen Präzedenzfall darstellte, trat daraufhin von seinem Amt als Vizepräsident des HDF und von seinen Ämtern in den Gremien der FFA zurück. Anfang 1984 nahm der Koblenzer Udo Klein das freie Vizepräsidentenamt ein.    
       

 

weiter weiter nächste Seite weiter nächste Seite weiter
weiter weiter