Europäische Entwarnung  
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Im Dezember 1989 hatte es ein erstes Kontaktgespräch des UNIC- und HDF- Präsidenten Strate mit dem für Kultur- und Medienfragen zuständigen EG - Kommissar Dondelinger gegeben, der zusicherte, dass die europäische Medienpolitik die Belange der Filmtheater angemessen berücksichtigen werde, im März schloss sich ein Gespräch mit der Leiterin des "Media 92" - Programms der EG -

   

 

 

Kommission Frau Prof. Lhoest an. Bislang hatte man die Filmtheater im "Media 92" - Programm schlicht vergessen. Prinzipiell war die EG-Kommission aber bereit, die Filmtheater in die Förderung einzubeziehen, was mit "Media Salles" - im November 1991 als Bestandteil des Programms institutionalisiert - schließlich auch geschah.
           
  Letzte Ausfahrt Brooklyn   Letzte Ausfahrt Brooklyn    
 
"Letzte Ausfahrt Brooklyn", D 1989, R.: Uli Edel
   
           
  Im Mai 1990 wählten die Delegierten bei der Generalversammlung der UNIC in Cannes Strate wiederum für zwei Jahre zum Präsidenten und bekräftigten die Forderungen von UNIC und HDF aus dem Vorjahr bezüglich Auswertungschronologie, Freizügigkeit, Festschreibung der Mehrwertsteuerpräferenz und europäischer Medienordnung. Schützenhilfe erhielt der HDF auch aus   Bonn: im Januar 1990 hatte Bundesinnenminister Dr. Schäuble anlässlich des 15. Filmgesprächs der CDU/CSU in seinem Referat die Forderungen des HDF im Zusammenhang mit der Schaffung des EG-Binnenmarktes für das Jahr 1993 für berechtigt erklärt und zugesichert, dass die Bundesregierung diese Forderungen im Rahmen der EG mit Nachdruck vertreten werde.    
       

 

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