Fernseh- und Videokummer  
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Nur die Fernsehanstalten wurden nach wie vor zu keiner gesetzlichen Abgabe verpflichtet. Zwar kam es wie gewohnt zu einem weiteren Film-Fernseh-Abkommen mit den öffentlich-rechtlichen, aber der Verband privater Rundfunk- und Telekommunikation e.V. (VPRT) zierte sich heftig, erneut eine freiwillige Abgabe zu leisten. Im Januar 1995 schloss der VPRT mit der FFA schließlich ein befristetes Abkommen, das die Mittel der Privaten allerdings an die Referenzförderung band. Und erst nachdem im November 1995 der Bundestag in einer Entschließung eine gesetzliche Regelung ins Auge gefasst hatte und nachdem das Bundesministerium für Wirtschaft im Frühjahr 1996 mit der Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs begonnen hatte, waren die Privaten nach langwierigen Verhandlungen am 12. Dezember 1996 zu einem weiteren Vertrag für die Restlaufzeit des FFG bis Ende 1998 zu bewegen. Die Videowirtschaft unterbot die Zahlungsmoral der privaten Fernsehsender allerdings noch einmal deutlich: von 1994 an zahlten die seit einem Jahr abgabepflichtigen Videoprogrammanbieter - beim FFG von 1986 waren es noch die Videothekare gewesen - praktisch gar nichts mehr und warteten statt dessen auf eine höchstrichterliche Entscheidung ihrer Klage gegen das FFG.

   

 

 

Rossini

Rossini
"Rossini oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief", D 1996, R.: Helmut Dietl

       

 

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