Produktionsstrategien  
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  Gemeinsam mit dem Dänen Preben Philipsen schuf der Produzent Horst Wendlandt Ende der fünfziger und zu Beginn der sechziger Jahre die beiden Serien, die von bundesdeutscher Seite das Kinoprogramm des Jahrzehnts dominieren sollten: die Edgar - Wallace - und die Karl - May - Reihe. Philipsen eröffnete 1959 noch als dänische  
Produktion den Wallace - Reigen mit "Der Frosch mit der Maske", dem 24 weitere Filme folgen sollten; zu Weihnachten 1962 füllte "Der Schatz im Silbersee" erstmals die Kassen und begründete die Serie der May - Verfilmungen, die finanziell die erfolgreichste der Nachkriegszeit und zudem ein Exportschlager wurde.
 

 

Der Schatz im Silbersee

Winnetou I

Die Lümmel von der ersten Bank

Das Haus in Montevideo

 

 

 

Lex Barker in "Der Schatz im Silbersee"
Lex Barker in "Der Schatz im Silbersee", BRD/Jug 1962, R.: Harald Reinl
 
Dezidiert an Jugendliche wandten sich auch die "Lümmel"- und "Pauker"-Filme, ebenfalls in Serie produziert, dazu lösten in sinnfreien Schlagerfilmen Roy Black, Gitte, Rex Gildo ihre Vorgänger Peter Kraus und Conny Froboess ab. Zugunsten dieser Filme verschwanden ab Mitte des Jahrzehnts nahezu vollständig bundesdeutsche Melodramen, Heimatfilme und anspruchsvollere Komödien, und die Publikumslieblinge der fünfziger Jahre mussten zum Fernsehen abwandern.  
Winnetou I
"Winnetou I", BRD/Yug/f 1963, R.: Harald Reinl
       

 

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