Monumentalfilm  
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Beim Ausspielen der genuinen Vorteile des Kinos gegen das Fernsehen setzte die Filmproduktion zudem auf Monumentales und Erotik. Dem CinemaScope und den großartigen Landschaften, den Massenschlachten und der Farbenpracht der Sandalen-, Bibel- und sonstigen Kolossalfilme hatte das schwarz-weiße Pantoffelkino nichts entgegenzusetzen. So zogen "Cleopatra" mit Elizabeth Taylor und Richard Burton 1962 die Massen an, es folgten aus Hollywood "Barabass" (1962) und "The Fall Of The Roman Empire" (1964), dazu italienische Hercules- und Maciste-Streifen und britische Fantasy-Vorläufer. Artur Brauner steuerte 1964/65 aus heimischer Produktion und mit internationaler Besetzung "Dschingis Khan" bei, gefolgt von dem Zweiteiler "Die Nibelungen" (1966/67) und "Kampf um Rom" (1968/69).

  Die Nibelungen, 1. Teil: Siegfried von Xanten. © Horst von Harbou - Deutsche Kinemathek
Werberatschlag zu "Die Nibelungen, 1. Teil: Siegfried von Xanten", BRD 1966, R.: Harald Reinl, © Horst von Harbou - Deutsche Kinemathek
 

 

Die Nibelungen

Ben Hur

       

 

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