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Zum Schrittmacher der Zellteilung von Kinos wurde vor allem Heinz Riech, der 1971 die Ufa-Kinokette mit 35 Häusern gekauft hatte und sogleich mit der Aufteilung des Hamburger "Ufa-Palasts" begann: zuerst in vier Säle, dann in acht, dann in zwölf und schließlich sogar in 16. Die erwartete Flexibilität beim Abspiel in Zeiten stetig sinkender Besucherzahlen und weiterer Zersplitterung von Publikumsinteressen war der Hauptgrund für die Verkleinerung.

 
Kinocenter in den Siebzigern
Kinocenter in den Siebzigern
 

 

 

 

 

     

Eiscreme-Werbung
Eiscreme-Werbung für Kinobesitzer, 1979

  Dies führte dazu, dass 1974, 1976 und 1978 die Zahl der Leinwände im Vergleich zu den Vorjahren zwar stieg, die Zahl der Sitzplätze jedoch ständig abnahm und 1978 erstmals unter eine Million fiel. Zugleich setzte sich der Konzentrationsprozess in der Branche weiter fort, da viele Theaterbesitzer die Mittel für die notwendigen Umbauarbeiten nicht aufbringen konnten. Die "Süddeutschen Filmbetriebe" von Hubertus Wald wurden nach der Ufa die zweitgrößte Kinokette in der Bundesrepublik.
       

 

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